National befreite Zonen aufmischen http://nbzaufmischen.blogsport.de Antifa Demo 3. November 2012 Weißenfels Wed, 14 Nov 2012 21:40:17 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auswertung der Kampagne http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/14/auswertung-der-kampagne/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/14/auswertung-der-kampagne/#comments Wed, 14 Nov 2012 21:28:20 +0000 Administrator News Demonstration http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/14/auswertung-der-kampagne/ window.document.getElementById('post-31').parentNode.className += ' adhesive_post';

Auswertung der Antifademo am 03.November in Weißenfels

Von starkem Support für eine gelungene Intervention und einem Sightseeing bei der vermutlich dümmsten Kameradschaft Deutschlands

Dieser Text gibt eine kurze Zusammenfassung und einen Überblick über den 3. November 2012 in Weißenfels.
Das Bündnis „Intervention statt Ignoranz“ veranstaltete am 03.11.2012 unter dem Motto „National befreite Zonen aufmischen – Weißenfels ins rechte Licht rücken“ eine antifaschistische Demonstration durch eine Stadt, welche repräsentativ für den Burgenlandkreis nicht besser hätte gewählt werden können.
Dabei konnte auch dem Letzten aufgezeigt werden, in welcher Form sich der Großteil der Weißenfelser Bevölkerung mit einem militant-agressiven neonazistischen Mob auseinandersetzt – nämlich gar nicht.

Die vermutlich dümmste Kameradschaft Deutschlands

Schon vor Beginn der Demonstration war den meisten klar, dass dieser Tag interessant werden sollte, da Soligruppen um Horst Krawutzke im Vorfeld dafür sorgten, die Weißenfelser Neonazis richtig zu ärgern. So schafften sie es privates Bildmaterial der rechten Sicherheitsexpert_innen durch das Hacken eines Facebookaccounts zu besorgen und dieses in einem Solivideo zu veröffentlichen. (1) Weiterhin wurden verschiedene Personen der „Aktionsgruppe Weißenfels“ sowie der „Freien Kräfte Burgenlandkreis“ namentlich in Weißenfels geoutet. (2) Wir möchten euch dafür an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank aussprechen! Ohne die Aktionen im Vorfeld von Horst Krawutzke (and friends?) wäre die Kampagne vermutlich nicht annähernd so „spektakulär“ abgelaufen. Die Provokationen gegenüber den Mitgliedern der neonazistischen Gruppierungen waren dabei ein voller Erfolg. Dadurch aufgeheizt und unterstützt durch ihre geistigen Vorreiter Lutz Battke, Ulrich Mundt, Hans Püschel und Rolf Dietrich sowie die Thüringer Kameraden der „AG Weimarer Land“, wieder einmal angeführt von Michael Fischer, versuchten sie den 3. November zu ihren Gunsten zu drehen.
Dies gelang ihnen in der Tat… wieder einmal nicht:
Sie präsentierten lediglich einmal mehr ihre fehlende Intelligenz, indem sie wenige Stunden vor Beginn der Demonstration eine Brücke durch eine (lächerliche) Sitzblockade auf nur einer Fahrbahnspur zu blockieren versuchten, dabei jedoch übersahen, dass unser Demonstrationszug dort zunächst gar nicht langlaufen sollte. Ein zweiter Versuch sollte wohl das Grölen unverständlicher Stammtischparolen von in-Reihe aufgestellter, klatschender Deppen darstellen. Schade – hat auch nicht funktioniert.

Um sich aus ihrer Misere zu befreien, versuchten sie ein intelligent wirkendes Transparent zu entwerfen, welches vermutlich 99.9% ihrer Kameraden selbst nicht lesen konnten, um uns zu zeigen, dass sie doch nicht so blöd sind, wie wir sie haben aussehen lassen. Warscheinlich hat Lutz Battke seinen kleinen Schützlingen ein Synonymwörterbuch ausgeliehen, sodass die Kameraden endlich ein Ersatzwort für „geistige Behinderung“ gefunden haben. Nur gut, dass der NPD-Mann Denny Winter bei solcher Hetze seiner Kameraden gegen Menschen mit geistiger „Behinderung“ nicht mehr bei der AWO arbeiten darf.

Jedenfalls hat uns auch dieser Versuch der AG Weißenfels ihren Ruf zu retten nicht überzeugt – hat wieder nicht geklappt, es ist aber auch wie verhext. Viel Glück bei der weiteren Suche nach Fremdwörtern ihr Deppen, wir laufen währenddessen einfach noch einmal durch „eure“ Orte! Die letzte Provokation des Tages ging von Hans Püschel (3) aus, welcher waghalsig mit einer überdimensionalen Deutschlandfahne versuchte sich zum Lautsprecherwagen durchzuschmuggeln um uns mit seinen schlechten Gedichten, die selbst seine Kamerad_innen nicht hören wollen, aus Weißenfels zu vertreiben. Die Folge: Platzverweis für Püschels Poesie.

Allerdings ist hier auch etwas Selbstkritik nötig: Dafür dass wir alle nach Weißenfels gekommen sind um die Nazistrukturen „aufzumischen“, hätte man etwas mehr Überzeugungskraft gegen Hans Püschel oder die Polizeikette, welche uns von den paar Nazihanseln am anderen Flußufer trennte, gerade von den Leuten mit schwarzer Kluft, erwarten können. Übrigens: Die Antwort auf die Frage, warum Anzeigen gegen brandstiftende Autonome nie verfolgt werden, weiß Hans Püschel auch: „die Antifa wird staatlich geschützt!“. Diese und weitere Ergüsse seines geistigen Durchfalls lassen sich auf seiner Homepage nachlesen, die umso amüsanter wären, reproduzierten sie nicht gleichzeitig eben jene bittere Realität. Aber wenn der Hans recht hat, dann können wir das nächste mal mutiger sein und den Nazis auch mal etwas handfester behilflich sein ihre Dummheit einzusehen.

Antifaschistisches „Sightseeing“ einer „typischen“ Provinz

Die Route verlief, beginnend am Bahnhof vorbei am „Feldschlösschen“, einer Kneipe, von der aus es immer wieder zu rechten Angriffen auf Menschen kam. So wurde vor einigen Jahren ein Mensch aus dem Niger von Patrick V. und anderen Neonazis in jener Kneipe brutal zusammengeschlagen, was u.a. dazu führte, dass Patrick V. vor wenigen Wochen zu 4 Jahren und 2 Monaten Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt. Zu diesem Anlass spielten wir am Beginn der Demo, als die Nazis uns noch hören konnten „Time to say Goodbye“ für Patrick V., auch wenn wir ihn ganz sicher nicht vermissen werden. (4)
Vorbei an der „Feldbulle“ – wie sie umgangssprachlich auch genannt wird – ging es weiter zum Märchenbrunnen in der Neustadt, wo der Leipziger Rapper Sayes für die antifaschistisch-musikalische Unterhaltung sorgte und den ansässigen braunen Bürger_innen einen guten/aufmischenden Beat auf die Ohren schlug.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Sayes dafür bedanken, dass er uns trotz miserabler Wetterverhältnisse durch seine musikalischen Fähigkeiten unterstützte. Ca. 120 Personen zogen bestärkt durch das Konzert kraftvoll und laut durch die Neustadt, jenem Stadtteil, in welchem die meisten Mitglieder der Freien Kräfte Burgenlandkreis und der Aktionsgruppe Weißenfels wohnen und verdeutlichten zumindest für wenige Stunden, dass auch andere Inhalte durch die Straßen hallen könnten als stumpfes Nazigegröhle. Während der Demonstrationszug Richtung Innenstadt ging, erreichte uns die Nachricht, dass ca. 30 Neonazis mittlerweile von der Brücke geräumt wurden, jedoch die Bahnhofshalle belagerten, was wiederum dazu führte, dass Unterstützer_Innen kurzzeitig den Bahnhof nicht verlassen konnten, welche aufgrund eines Bahnunfalles zu spät kamen. Warum eine agressive Horde Neonazis nach 2 misslungenen Störungsversuchen weiterhin frei durch die Stadt laufen konnte, in welcher gleichzeitig über 150 Antifaschist_Innen demonstrierten und warum die Polizei nicht eingriff, als diese die Bahnhofshalle betraten entzieht sich vollkommen unserer Kenntnis. Aber immerhin wurde den Nazis im Bahnhof von den wartenden Antifaschist_Innen noch einmal deutlich gemacht, was man von ihnen hält.
Wieder angekommen am Bahnhof begrüßte der Demonstrationszug freundlich die mittlerweile ungeduldig wartenden Unterstützer_innen. Verstärkt durch diese führte die Route weiter durch die Innenstadt Weißenfels‘ über den Markt vorbei an der Bäckerei Mundt. Der braune Brötchenbäcker Ulrich Mundt erwartete uns – geschützt von einem Polizeiwagen – bereits am Fenster und versuchte „wie in Stasimanier“ den Demonstrationszug abzufilmen und uns abzufotografieren. Letztlich führte die Demonstration zum Ort der Abschlusskundgebung an welchem die hauptsächlich auswärtig Angereisten ein letztes Mal die Möglichkeit hatten, dem braunen Provinzstädtchen Weißenfels den Mittelfinger zu zeigen und den ganzen Müll hinter sich zu lassen.

Wir sind alle Horst Krawutzke!

Wir werten den 3. November als ein Erfolg, nicht etwa weil wir die bestehenden Verhältnisse in ihren Grundfesten erschüttert hätten – das wäre glatt gelogen. Wir wissen, dass wir durch diese Demonstration dauerhaft nichts ändern werden. „Wir können Weißenfels nicht retten, doch wir können jederzeit vorbeikommen und ein wenig Frust abladen!“ Oder, um es mit den Worten der Jenaer Genoss_innen zu sagen: „Die derzeitigen Verhältnisse werden wir nicht mit einer Demo kippen. Aber das hat uns nicht davon abgehalten, lautstark darauf aufmerksam zu machen, dass nicht alle Menschen unter diesen Umständen ruhig bleiben.“
Wir werten den 3. November als Erfolg deshalb, weil wir ungestört von Neonazis durch „ihre“ Straßen, „ihre“ Viertel und vorbei an ihren Wohnungen laufen konnten und sie dabei hilflos zusehen mussten. Und immerhin haben wir erreicht, dass die AG Weißenfels als das dargestellt wurde, was sie ist: Ein Haufen bekloppter, aber leider extrem gewaltgeiler Krawallcaros und Provinzronnys.
Und auch wenn die AG Weißenfels und die AG Merseburg auf ihrer Website offiziell nicht zugibt, dass sie frustriert sind, so sprechen ihre Facebookkommentare eine andere Sprache.
Am 3. November sind über 150 Antifaschist_innen durch eine Stadt gezogen, deren Bevölkerung sich zwar typisch-deutsch hinter ihren Fenstergardinen verschanzt hatte um ja nichts von den „linken Chaoten“ mitzubekommen. Vermutlich besser so. So blieb uns wenigstens der Rest der Weißenfelser Alltagsrassist_innen erspart.
Besonderer Dank geht an alle Menschen, die an diesem Tag mit uns durch Weißenfels gelaufen sind. Danke auch noch einmal an Sayes für die musikalische Unterhaltung. Ein weiteres „Danke“ geht an Horst Krawutzke und alle anderen Soligruppen, die uns vielfältig unterstützt haben.

Bündnis IsI
(1) http://vimeo.com/52142306
(2) https://linksunten.indymedia.org/de/node/70185
(3) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-landtagskandidat-pueschels-groesste-show-a-745386.html
(4) www.mz-web.de/artikel?id=1349164466784

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/14/auswertung-der-kampagne/feed/
EA-Nummer http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/02/ea-nummer/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/02/ea-nummer/#comments Fri, 02 Nov 2012 20:17:43 +0000 Administrator News Demonstration Demotipps http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/02/ea-nummer/ window.document.getElementById('post-30').parentNode.className += ' adhesive_post';

Die Ea-Nummer für den morgigen Tag:

0345-1701242

EA steht für Ermittlungsausschuss. Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen auf der Demonstration verhaftet werden meldet euch bitte beim EA und nennt nur euren Namen und Herkunftsort.

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/02/ea-nummer/feed/
Neonazis bedrohen Demonstration http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/neonazis-bedrohen-demonstration/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/neonazis-bedrohen-demonstration/#comments Thu, 01 Nov 2012 15:55:59 +0000 Administrator News Demonstration http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/neonazis-bedrohen-demonstration/ window.document.getElementById('post-29').parentNode.className += ' adhesive_post';

Kürzlich tauchte auf indymedia Linksunten ein Beitrag von „Horst Krawutzke and friends“ auf, in welchem Facebookauszüge der Weißenfelser Neonazis zu sehen sind. Darin werden unverhohlen Drohungen gegen unsere Demonstration ausgestoßen. So heißt es zum Beispiel vom User „Armin jetzt reichts“, bei dem es sich anscheinend um Armin Jacob handelt, „ich wollt sie eig[entlich] alle in de Luft sprengen…fehlt aber es geld, also bis jetzt is ne Gegendemo geplant“. Ein anderer User meint „Man sollte einfach blockieren und Steine werfen“. Der User „Armin“ findet diesen Vorschlag super und ergänzt daraufhin „da hätten wir vielleicht auch das glück dass wir ein töten“.

Aus den dort veröffentlichten Auszügen wird deutlich, welches Gefahrenpotential selbst die dümmsten Neonazis darstellen. Wir raten deshalb allen Demonstrationsteilnehmer_Innen am Samstag: Bleibt zusammen, bleibt in der Demo, nutzt die bekannten Zugtreffpunkte und laßt euch nicht einschüchtern. Bewegt euch weder vor, noch nach der Demo alleine durch die Stadt.

Wer den Beitrag selbst lesen will sei auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/70219 verwiesen.

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/neonazis-bedrohen-demonstration/feed/
Neue Beiträge http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/16/news/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/16/news/#comments Tue, 16 Oct 2012 14:55:52 +0000 Administrator News http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/16/news/ window.document.getElementById('post-16').parentNode.className += ' adhesive_post';

Chronologie wichtiger neuer Beiträge auf unserem Blog:
*Auf Indymedia sind Facebook-Auszüge der Neonazis veröffentlicht worden. Darin bedrohen sie unsere Demonstration. Ein Statement von uns dazu findet ihr hier
*Achtung Nazis der AG Weißenfels outen auf ihrer Website wahllos Leute: Outing
*Das Outing auf welches die Nazis mit zusammengestellten Facebookfotos alternativer Leute reagiert haben wurde anscheinend auf Indymedia veröffentlicht
*neuer Soli-Rap-Track für die Demo aufgetaucht. Zu finden unter Mobilisierungsmaterial(31.10.2012)
*neuer Beitrag eines Ex-absas-Mitgliedes zu Repression im Burgenlandkreis (28.10.2012)
*neues Solivideo aufgetaucht, wir dokumentieren es unter Mobimaterial (25.10.2012)
*Mobiveranstaltungen stehen ab jetzt unter Demonstration und Mobiveranstaltungen (22.10.2012)
*Unterstützer_innenliste online, unter Links (21.10.2012)
*Soligraffiti aufgetaucht, ihr findet es unter Mobimaterial (21.10.2012)
*Solitrack für uns aufgetaucht, ihr findet ihn unter Mobimaterial (18.10.2012)
*Beitrag zur Neonaziszene im Burgenlandkreis (Teil 1) (17.10.2012)
*Beitrag der Kampagne „wähl nicht NPD“ unter „Burgenlandkreis“ (16.10.2012)

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Aufruftext http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/12/aufrufzext/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/12/aufrufzext/#comments Fri, 12 Oct 2012 09:00:04 +0000 Administrator News Demonstration http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/12/aufrufzext/ window.document.getElementById('post-1').parentNode.className += ' adhesive_post';

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Weißenfels ins rechte Licht rücken – Antifaschistische Demonstration

Bittere Realität
Wer sich einmal durch die Chroniken der mobilen Opferberatung oder diverse Zeitungsmeldungen über neonazistische Aktivitäten in Sachsen-Anhalt hindurchgearbeitet hat, dem werden vor allem zwei Landkreise besonders häufig begegnen: Der Saalekreis und der Burgenlandkreis. Beide liegen im beschaulichen Süden Sachsen-Anhalts. Dort, wo man sich am Stammtisch noch unpolitisch geben und trotzdem Kategorie C hören, Thor Steinar tragen, gegen „Neger“ und „Kanaken“, „Schwuchteln“ oder „Zecken“ hetzen und seine Kinder beim örtlichen NPD-Fußballtrainer abgeben kann, ohne dafür Gegenwind zu erfahren oder kräftig ausgelacht zu werden.

Kein Wunder, dass sich hier, wo ohnehin eine fremdenfeindliche und autoritäre Grundstimmung vorherrscht, Neonazis zu Hause fühlen, während viele alternative und linke Jugendliche die Flucht ergreifen und wegziehen, sobald sie alt genug dafür sind. Verübeln kann man es ihnen nicht: Viel zu oft wird ihnen mit Ignoranz und Häme begegnet, wenn sie wieder einmal Opfer rechter Angriffe geworden sind. Von „selber Schuld, was läufst du auch so herum“ bis zu „Die Linken sind doch auch nicht besser“ sind die Reaktionen altbekannt.

Freie Kräfte im Burgenlandkreis – Auch dumme Nazis sind gefährlich
In diesem Brei aus Ignoranz, Rassismus, Wegschauen und Hass auf alles Fremde gründen sich alle paar Jahre kleinere Kameradschaftsstrukturen. Zur Zeit ist es die neonazistische Gruppierung „Aktionsgruppe Weißenfels“ (kurz “AG Weißenfels”), die Hauptakteur im regionalen Zusammenschluss “Freien Kräfte Burgenlandkreis” ist, welche die bemitleidenswerten Existenzen ihrer Mitglieder damit aufpeppen will, dass sich diese als „nationalrevolutionäre Avantgarde“ aufführen. Weil die „nationale Revolution“ aber ausbleibt, backen sie vorerst kleinere Brötchen und belassen es lieber beim “Punkerklatschen”, „Migranten-durch’s-Dorf-Hetzen“ und Parolen schmieren.


Fühlen sich durch die Antifa gestört: AG-Weißenfels Graffiti

Ihr Geltungsbedürfnis geht sogar so weit, dass sie sich in Fußballtrikotmanier T-Shirts mit dem Logo „Freie Kräfte Burgenlandkreis“ sowie den Vor- und Zunamen des jeweiligen Kameraden herstellen ließen. In diesem Uniformersatz traten sie bei der NPD-Sommertour in Halle/Saale als Schlägertrupp auf, der versuchte in Seitenstraßen Gegendemonstranten abzufangen. Bei so eindeutigen T-Shirts konnte aber selbst die Polizei nur schlecht wegsehen und so bekamen die Kameraden aus dem Burgenlandkreis Ruck-Zuck einen Platzverweis.
Dennoch: So dumm und unbedeutend die Mitglieder dieser Aktionsgruppen meist sind, so gefährlich sind ihre Aktionen leider für alle Menschen, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen. Mehrere, teilweise vorher im Internet angekündigte Überfälle seit der Gründung der “AG Weißenfels” zeugen davon.

Gewalt mit Ankündigung und die Tücken beim Bombenbau
So kündigte die Gruppe zum Beispiel via Facebook an, das „No silent Backlands-Festival gegen rechte Gewalt“ angreifen zu wollen. Tatsächlich wurde am Morgen vor dem Festival ein Glasbehälter mit Schwarzpulver auf dem Gelände der Veranstaltung gefunden. Offenbar der peinliche Versuch der AG Weißenfels, einen Sprengsatz zu bauen und in heilloser Selbstüberschätzung den NSU zu imitieren. In der Nacht von Freitag zu Samstag überfielen gegen 2 Uhr Nachts ca. 10 Neonazis zwei Konzertbesucher auf dem Heimweg. Sie schlugen die Betroffenen, knallten ihre Köpfe gegen eine Wand und traten auf ihre am Boden liegenden Opfer ein. Zwei Nächte zuvor hetzten jene Neonazis 2 Jugendliche mit Teleskopschlagstöcken durch die Stadt und jagten diese selbst nach einer versuchten Festnahme weiter.
Regelmäßig sind die “Freien Kräfte Burgenlandkreis” auf Konzerten und Demonstrationen zu sehen, wo sie sich mit eigenen Transparenten in Szene setzen und natürlich nette Bildchen für ihre Homepage machen.

Darüber hinaus findet seit 2006 jährlich ein Gedenken an die Rathenau-Attentäter statt, an dem diverse “Freie Kameraden” und NPD-Funktionäre aus Delitzsch, Leipzig, Merseburg und Halle teilnehmen. Selbst ein zwischenzeitliches Verbot jener Veranstaltung hielt die Teilnehmer nicht davon ab, das SS-Lied “Wenn alle untreu werden” zu singen.

NPD – unter den Schlägern ist der mit Parteiausweis König
Neben den „freien Kameraden“ spielt die NPD im Burgenlandkreis eine führende Rolle bei der Organisierung von Neonazis. Nicht weil sie die charismatischsten Führungsfiguren, die eloquentesten Mitglieder (2) oder gar die intelligentesten Bürgermeisterkandidaten hat (3), sondern weil sich an ihr und ihrem Erfolg herauskristallisiert,

Lutz Battke
Einfach charismatisch: NPD-Bürgermeisterkandidat
und Ex-Fußball-Jugendtrainer Lutz Battke

welche ignoranten und fremdenfeindlichen Bürger der Burgenlandkreis sonst so beherbergt. Die NPD kann hier tatsächlich für sich in Anspruch nehmen, einen (von der Größe her) relevanten Bevölkerungsteil zu repräsentieren. Dabei hat sie bisher versucht, sich vom Ruch der Gewalttätigkeit fern zu halten und bürgernah aufzutreten.

Die Verbindungen zu Organisationen wie der „AG Weißenfels“ sind jedoch offensichtlich. So stehen mindestens 2 Amtsträger in der NPD der AG Weißenfels mehr als nahe bzw. sind Mitglied in ihr: Zum einen Steffen Schwabe (3), sowie Patrik Murmann. Auch wurde Lutz Battke (NPD-Kreistagsmitglied und Bürgermeisterkandidat von Laucha) mehrfach bei Treffen der “AG Weißenfels” gesehen.

Darum: Antifaschistisches Sightseeing durch Weißenfels
Erkundungstour durch eine „national befreite Zone“

Wir wollen gemeinsam mit euch am 03.11.2012 eine antifaschistische Demonstration durch Weißenfels machen. Warum? Weil wir es können! Wir wissen genau wie sehr es die Nazis ärgert, wenn wir durch jene Städte und Stadtviertel laufen, in denen sie sich mittels Faustrecht eine Vormachtstellung verschafft haben. Wir wollen in Weißenfels demonstrieren, einfach um den Trotteln zu zeigen, dass sie uns auch mit ihrer dumpfen Gewalt nicht davon abhalten können, durch „ihre Stadt“ oder „ihr Viertel“ zu laufen. Wir wollen ihnen zeigen, wie lächerlich ihre Allmachtsphantasien sind und dass sie nicht Herrscher von Weißenfels sind, nur weil sie ab und an ein paar alternative Jugendliche verprügeln oder dumpfe Parolen an Hauswände schmieren. Die Vorstellung, wie die “AG Weißenfels”, die NPD und der rechtslastige Teil der Weißenfelser Bevölkerung grimmig hinter ihren Wohnzimmergardinen hocken und tatenlos zuschauen müssen, wie wir an ihren Wohnorten, Lieblingskneipen und Treffpunkten vorbeiziehen, zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht. Wir wollen die realen Verhältnisse im Burgenlandkreis nicht bagatellisieren oder uns auf einen Machtkampf mit den Neonazis einlassen. Wir wollen ihnen schlicht zeigen, dass wir ihnen jederzeit, auch in Orten in denen sie akzeptiert und/oder ignoriert werden, den Tag vermiesen können.
Egal wo und egal wie – Nazis sind nicht nur scheiße, sondern auch gefährlich, für ALLE, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.

Deshalb ist jede auch noch so kleine Aktion, die sie zur Weißglut bringt mehr als berechtigt.
Deshalb sind wir an diesem Tag vor Ort.

Kommt alle am 03.11.2012 nach Weißenfels!
National befreite Zonen aufmischen!

ISI – Bündnis Intervention statt Ignoranz



(1) siehe ab 3:32:

(2) Andreas Karl forderte auf einem Bürgermeisterkandidatenforum in Halle/Saale die Wasserversorgung wieder städtisch zu machen. Wie der Name “Stadtwerke Halle” aber schon sagt sind sie das bereits.

Steffen Schwabe
(3) Steffen Schwabe, stellvertretender
Vorsitzender der NPD-Ortsbereichs-
gruppe Weißenfels“

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/12/aufrufzext/feed/
Outing aufgetaucht http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/outing-aufgetaucht/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/outing-aufgetaucht/#comments Thu, 01 Nov 2012 10:38:35 +0000 Administrator Weißenfels Burgenlandkreis http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/outing-aufgetaucht/ Wir hatten ja bereits berichtet, dass die Nazis auf ein scheinbar diese oder letzte Woche verteiltes „Outing“ reagiert haben und ebenfalls wahllos facebookfotos von alternativen Jugendlichen öffentlich machten.
Auf Indymedia Linksunten bekennt sich eine „Soligruppe um Horst Krawutzke and friends“ zu der ganzen Geschichte. Ihr könnt das hier nachlesen:
Indymedia Linksunten

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/11/01/outing-aufgetaucht/feed/
Nazis outen wahllos Leute http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/nazis-outen-wahllos-leute/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/nazis-outen-wahllos-leute/#comments Wed, 31 Oct 2012 12:20:40 +0000 Administrator News Demotipps http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/nazis-outen-wahllos-leute/ Offenbar wurden in Weißenfels in der vergangenen Woche AnwohnerInnen über Neonazis in ihrer Nachbarschaft informiert. Daraufhin haben die Nazis von der AG-Weißenfels gestern offenbar wahllos öffentliche Facebook-Fotos von alternativen Jugendlichen genommen und auf ihrer Website unter der Überschrift „Vorsicht Neonazis“ (was auch immer sie damit sagen wollen?) veröffentlicht.“
Wir werden die Flyer zu den Neonazis aus Weißenfels dokumentieren, sobald wir weitere Informationen darüber haben.
Wir lassen uns von euch nicht einschüchtern und raten den Betroffenen zu einer Anzeige gegen die Aktionsgruppe Weißenfels. Die Anzeige könnt ihr zum Beispiel anonym über die Mobile Opferberatung laufen lassen.

Die Website der AG-Weißenfels war ursprünglich auf Patrick Murmann registriert, mittlerweile findet sich kein Impressum mehr.

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/nazis-outen-wahllos-leute/feed/
Soli-Rap-Track für die Demo aufgetaucht http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/soli-track-fuer-die-demo-aufgetaucht/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/soli-track-fuer-die-demo-aufgetaucht/#comments Wed, 31 Oct 2012 00:34:29 +0000 Administrator News Mobilisierungsmaterial http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/31/soli-track-fuer-die-demo-aufgetaucht/ Die Soli-Gruppe um Horst Krawutzke legt offenbar nach: Ein Soli-Rap-Track wurde uns heute zugeschickt. An dieser Stelle nochmal DANKE für euren Support, ihr seid echt spitze!

Update: Wir haben den Track jetzt für euch auch nochmal bei Soundcloud hochgeladen. Viel Spaß.

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Repression im Burgenlandkreis http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/28/repression-im-burgenlandkreis/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/28/repression-im-burgenlandkreis/#comments Sun, 28 Oct 2012 13:51:53 +0000 Administrator Burgenlandkreis http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/28/repression-im-burgenlandkreis/
Wir vergessen nichts! – Eine Chronik staatlicher Repression im Burgenlandkreis!

Anlässlich der antifaschistischen Demonstration am 03.11. 2012 in Weißenfels und dem fünften Jahrestag der sexuellen Erniedrigungen an zum Teil noch minderjährigen Demonstrantinnen in Weißenfels, halten wir es für notwendig nicht nur auf die problematische Situation bezüglich der Neonaziaktivitäten im Burgenlandkreis einzugehen, auch soll der folgende Text einen chronologischen Überblick über das skandalöse Verhalten der Polizei und des Staatsschutzes in den vergangenen 5 Jahren geben.
Im Burgenlandkreis macht es keinen Unterschied, ob man friedlich seine Meinung zu „Militärspektakeln“ kundtun, das Naziproblem in Weißenfels thematisieren oder am Volkstrauertag Flyer gegen die deutsche Trauergemeinschaft verteilen möchte: Staatsschutz und Polizei sind immer vor Ort und scheinen auch vor dem Einschränken von Grundrechten keinen Halt zu machen. Wir begrüßen die Demonstration des Bündnisses „Intervention statt Ignoranz“ ausdrücklich, wollen aber als ehemalige Mitglieder des alternativen Bündnis Sachsen-Anhalt Süd, kurz Absas(eine jahrelang im Burgenlandkreis aktive antifaschistische Struktur) darauf hinweisen, dass nicht nur Neonazis im Burgenlandkreis das Problem sind. So geht die staatliche Repression gegen Aktivist_Innen damit einher. Unseres Erachtens nach ist „das beste Mittel“ gegen rechte Strukturen nach wie vor eine linke alternative (Jugend-)Kultur zu etablieren, die durchaus kritisch gegenüber dem Bestehenden ist und aktiv mögliche Handlungskonzepte gestaltet. Versuche, im Burgenlandkreis genau dies zu erreichen, wurden jedoch jahrelang durch überzogene Maßnahmen einer scharfen Repression der staatlichen Behörden unterbunden. Einen Einblick in das Ausmaß von Misshandlungen, diversen Schikanen, Hausbesuchen durch den Staatsschutz sowie gezielten Einschüchtungsveruchen gegenüber antifaschistischem und antimilitaristischem Engagement soll der folgende Artikel in einer knappen Zusammenfassung geben. 

03.11.2007: Sexuelle Erniedrigungen im Anschluss einer Spontandemonstration!
Nachdem es in Weißenfels zu einer spontanen Demonstration gegen einen geplanten NPD-Infostand kam, wurden mehrere Personen, darunter auch Minderjährige von der Polizei in Gewahrsam genommen. Zwar ist dies eine (nicht unumstrittene, aber leider) übliche Praxis bei unangemeldeten Demonstrationen. Dem anschließenden Vorgehen der Polizei fehlte jedoch jegliche Legitimation und rechtliche Grundlage und zeigte mehr als eindeutig, wie der Staatsapparat mit Menschen umgeht, für die Antifaschismus mehr bedeutet als an Gesprächsrunden oder Demokratiefesten teilzunehmen. Alle weiblichen Festgenommenen (ausschließlich die weiblichen) mussten sich auf dem örtlichen Polizeirevier komplett entkleiden und wurden bis in den Intimbereich untersucht. Unter ihnen ist auch eine damals erst 14-Jährige. Die Polizei rechtfertigte dies später damit, dass die Demonstrantinnen womöglich Waffen versteckt haben könnten. Erst nach Anzeigen durch die Betroffenen, sowie öffentlichen Reaktionen der Presse  folgte das Versprechen das ganze näher zu untersuchen. Von juristischen Konsequenzen gegenüber den ausführenden und verantwortlichen Beamt_Innen ist bis heute nichts bekannt. [1]
Als sich am 07.11.2007 erneut mehrere Personen in Weißenfels trafen um demonstrativ unangemeldet gegen das Verhalten der Polizei am vergangenen Wochenende zu protestieren, befanden sich bereits mehrere Einsatzfahrzeuge der Magdeburger Bereitschaftspolizei am Versammlungsort, obwohl zwischen der Planung und Durchführung dieser Aktion nicht einmal 24 Stunden lagen. 

08.06.2008: Tag der offenen Tür in der Bundeswehrkaserne Weißenfels
Eine erste antimilitaristische Aktion fand 2008 im Rahmen eines Tags der offenen Tür in der Bundeswehrkaserne in Weißenfels statt. Für Kriegsfetischist_Innen  hätte es ein wunderschönes Familienfest, voller Bratwurst essender Mütter, rummackernder Väter, mit Waffen spielender Kinder und stolzer deutscher Soldaten werden können. Doch die traute Eintracht wurde durch 3 bunt angezogene, als Clowns verkleidete Bundeswehrgegner gestört. Mit Flyern wurde der reaktionäre Charakter der Bundeswehr thematisiert, woraufhin sich Gespräche und Diskussionen mit Besuchern entwickelten, bis die Aktivist_Innen nach kurzer Zeit von Bundeswehrsoldaten für die Tür gesetzt wurden. Doch nicht immer ist im Burgenlandkreis „soviel“ Meinungsfreiheit möglich wie an diesem Tag.[2]

19. August 2009: Bundeswehrgelöbnis in Naumburg
Im Vorfeld des 2009 in Naumburg stattfindenden Bundeswehrgelöbnisses versuchte der Staatsschutz 13 Menschen durch gezielte Hausbesuche und Telefonanrufe einzuschüchtern und dazu zu bewegen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung an diesem Tag nicht wahrzunehmen. Aufgrund der massiven Einschüchterungsversuche entschieden sich einige Bundeswehrgegner_Innen, das Gelöbnix-Bündnis Burgenlandkreis zu gründen und ihr Recht mobil zu machen.[3]¨ Am 19. August 2009 setzten Polizei und Staatsschutz alle Hebel in Bewegung um eine kritische Begleitung des Gelöbnisses zu verhindern. Angefangen bei dem Abfangen von Militärkritiker_Innen vor ihrer Haustür, bis hin zu massiven Vorkontrollen und völlig überzogenen Platzverweisen wurden alle Register gezogen. So wurde friedlichen Gegendemonstranten unter anderem vorgeworfen, sie würden eine „Gefahr“ für „Leib und Leben der Bundeswehrrekruten“ darstellen.[4] ¨Trotz der massiven Repression schafften es 3 Militärgegner zum Bundeswehrgelöbnis durchzudringen, um ein Transparent zu entrollen. Bevor dies gelang war bereits ein Staatsschützer vor Ort und entriss es ihnen. Die Drei reagierten daraufhin mit einigen Sprechchören, um ihrer Ablehnung jeglicher verherrlichender Militärinszenierungen auf einer anderen Art Ausdruck zu verleihen. Wenige Sekunden später stürmte eine Polizeieinheit heran und zerrte die drei Gegendemonstranten mit massiver Gewalt in die Nische einer in der Nähe befindlichen Kirche. Dabei setzten die Beamten erneut ernorme Gewalt ein, den Personen wurde der Mund zugehalten, eine von ihnen gewürgt und in die Magengegend geboxt.¨ Alle drei erhielten Anzeigen wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch. ¨Was folgte waren Vorladungen zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung aufgrund angeblicher Beleidigungen. Dass Beleidigungen keine ED-Behandlung rechtfertigen und mehrere Gerichtsurteile vorliegen aus denen hervorgeht, dass die Aussage „Soldaten sind Mörder“ unter die freie Meinungsäußerung fällt, schien die Beamten des Staatsschutzes und der Polizei erst nach erfolgreichem Widerspruch sowie einer Einstellung der Verfahren zu interessieren.¨

24.10.2009: antifaschistischer Aktionstag in Weißenfels
In Weißenfels – einer typisch provinziellen Kleinstadt – sind Menschen, welche den rechten Konsens der Bevölkerung, NPD und anderen organisierten Neonazis offen kritisieren und damit „den bürgerlichen Frieden stören“, unerwünscht. Als das alternative Bündnis Sachsen–Anhalt Süd  zusammen mit dem AFA-Bündnis 06 einen Aktionstag mit Zeitzeugengespräch und Konzert veranstaltete und in dessen Rahmen zu einer Demo aufrief, reagierten nicht nur lokale Neonazis erbittert (Diese sprühten Parolen, versuchten in Querfrontmanier mit Antifa-Fahne zu provozieren und warfen Feuerwerkskörper auf die Demo). Auch der Staatsschutz machte während des Kooperationsgesprächs durch sein aggressives Auftreten und persönliche Anfeindungen klar, was er von Versammlungsfreiheit hält. Erneut wurde am Tag selbst ein Antifaschist mit Repression überzogen, indem man ihn für die Böllerwürfe verantwortlich machte, obwohl sich dieser zur vermeintlichen Wurfzeit außerhalb der Demonstration mit einem Blatt Papier in der Hand in unmittelbarer Nähe der Polizei befand.[5] Es folgte eine skurile Gerichtsverhandlung, in welcher der verhandelnde Jugendrichter des Weißenfelser Amtsgerichts die DVD mit Filmaufnahmen der Polizei zerbrach, woraufhin ein neuer Verhandlungstermin angesetzt wurde. Obwohl auf dem neu angeforderten Video nichts zu sehen war, wurde der Betroffene verurteilt. Der vermeintliche Böllerwerfer wurde in erster Instanz schuldig gesprochen und zu mehreren Arbeitsstunden verurteilt. Erst in zweiter Instanz wurde das Verfahren schließlich eingestellt, was allerdings bedeutete dass der Beschuldigte auch hier auf seinen Anwaltskosten sitzen blieb.
 


4. Juni 2010: Bundeswehrgelöbnis in Weißenfels

Wie schon im August 2009 in Naumburg versuchte der Staatsschutz auch bei diesem Ereignis Militärgegner_Innen bereits im Vorfeld zu besuchen und einzuschüchtern. Dabei wurden erneut mehrere Personen angerufen oder Zuhause besucht, um ihnen mit ernsthaften Konsequenzen zu drohen, sollten sie erneut versuchen diese Veranstaltung zu stören. Als sich am Tag des Gelöbnisses mehrere Antimiliarist_Innen mit dem Auto auf dem Weg zum Weißenfelser Marktplatz machten, wurden diese scheinbar schon beim Einsteigen in das Fahrzeug observiert. So kontrollierten zwei Staatsschützer die Aktivist_Innen direkt nachdem diese in der Nähe des Markts geparkt hatten und fragten, wo sich denn die zwei anderen Leute befinden die vor wenigen Minuten noch im Auto saßen. Desweiteren fanden die Polizisten einen Sack Zwiebeln im Rucksack eines Antimilitaristen, der eigentlich für die Vokü am Abend gedacht war. Dies reichte dann allerdings einige Minuten später für eine Gruppe Bereitschaftspolizisten aus, um mehrere Platzverweise wegen einer angeblichen Störung der Veranstaltung auszustellen. Dabei glichen sie die aufgenommenen Personalien mit einer Liste ab, auf der ca. 30 Linke aus dem gesamten Burgenlandkreis aufgeführt und teils mit Foto versehen waren.


14.11.2010 Kundgebung gegen den Volkstrauertag in Weißenfels

Am Sonntag, dem 14.11.2010 fanden sich gegen 13:15 Uhr mehrere junge, kritische Antifaschist_Innen zu einer angemeldeten Kundgebung vor dem städtischen Friedhof in Weißenfels ein. 
Grund war das alljährlich wiederkehrende Ereignis des Volkstrauertages, welches traditionell zum kollektiven Trauern um die „deutschen Opfer“ beider Weltkriege und deren Folgen genutzt wird. Mit den ca. 10 eingesetzten Beamten der örtlichen Polizeidienststelle und den eingesetzten Staatsschutzbeamten gab es anfangs keine Probleme, abgesehen von einigen Kommentaren, wie: „Provozieren Sie nicht schon wieder Herr XY!“. 
Als einer der eingesetzten Beamten per Videokamera die Veranstaltung und deren Teilnehmer_Innen abfilmte, wurde dieser vom Versammlungsleiter darauf hingewiesen, dass die Situation keine Videodokumentation veranlasse und er dies unterlassen solle, worauf der Beamte darauf verwies sich bei Problemen an das zuständige Innenministerium zu wenden. In Folge dessen machte einer der Demonstranten ein Foto des filmenden Beamten, um so später deren völlig unangemessenes Verhalten nachweisen zu können.
Dies schien die Polizei vor Ort zum Anlass zu nehmen, die bisher ruhige und gar nicht ins öffentliche Bild der „Extremisten“ passende Protestkundgebung etwas „aufzulockern“. 
So wurde die dokumentierende Person mit Gewalt aus der Kundgebung entfernt und körperlich angegangen. 
Dabei wurde eine daneben stehende Person von einem Beamten mehrmals, trotz dass diese zurückwich, unter Einsatz von Gewalt weggeschoben. 
Der Polizeibeamte setzte immer wieder nach, bis die betroffene Person mit voller Wucht gegen eine Telefonzelle gestoßen und mit dem Kopf dagegen gedrückt wurde, wodurch diese Verletzungen am Kopf erlitt, um anschließend von vier Beamten fixiert und abgeführt zu werden. 
Der betroffenen Person wurde mit Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gedroht,während sie einen mündlichen Platzverweis erhielt. 
Die Person, welche das Vorgehen der Polizei dokumentierte, wurde ebenfalls unter Einwirkung von Gewalt aus der Kundgebung entfernt, über den Boden geschliffen und mit Fußtritten attackiert. 
Die Kamera, welche sichergestellt werden sollte, wurde nach der Forderung nach einem Sicherstellungsprotokoll und der Drohung mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde wieder ausgehändigt. Eine Eingabe bei der zentralen Beschwerdestelle der Polizei in Sachsen-Anhalt führte zu einer Befragung der Beamten, in welcher die Beamten es sich nicht nehmen ließen, die Realität auf’s Härteste zu verfälschen: Die Polizei hätte den Fotografierenden nur auf die Illegalität seines Handelns hingewiesen (wobei sie direkt angestürmt kamen), ein anderer Demonstrant soll gebrüllt haben „Los, auf die Bullenschweine“ und sei auf diese zugestürmt (die reale Wortlaut des Herumstehenden war jedoch: „Hey, mal ganz ruhig hier“). Er wurde direkt weggeschubst und gegen eine Telefonzelle geknallt.
Beide betroffenen Personen stellten Strafanzeige gegen die eingesetzten Beamten wegen Körperverletzung. Diese wurde allerdings schon nach wenigen Wochen wieder eingestellt.


03.11.2012: National befreite Zonen aufmischen in Weißenfels, trotz alledem.

 [1] http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1194261575952¨sowie: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=19549¨
[2] http://de.indymedia.org/2008/06/219580.shtml
 [3]http://geloebnixburgenland.blogsport.de/images/platzverweis2.jpg/¨
 [4] http://geloebnixburgenland.blogsport.de/2009/08/29/auswertung-des-tages/¨
 [5] http://absas.blogsport.de/2009/10/26/aktionstag-in-weissenfels/

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/28/repression-im-burgenlandkreis/feed/
Nazis im Burgenlandkreis Teil 2: Weißenfels http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/25/nazis-im-burgenlandkreis-teil-2-weissenfels/ http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/25/nazis-im-burgenlandkreis-teil-2-weissenfels/#comments Thu, 25 Oct 2012 10:14:21 +0000 Administrator Weißenfels http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/25/nazis-im-burgenlandkreis-teil-2-weissenfels/ Nazis im Burgenlandkreis Teil 2: Weißenfels

Weißenfels…ins rechte Licht gerückt

Ein Schwerpunkt neonazistischer Strukturen und Aktivitäten des Burgenlandkreis liegt in Weißenfels. Dies liegt nicht nur an einem Mangel an Möglichkeiten hier alternative Jugendkulturen aufzubauen, sondern auch an dem unkritischen und unsensiblen Umgang der Weißenfelser Bevölkerung und vieler öffentlicher Personen mit dem Problem.

NPD und AG Weißenfels
Neben der NPD, die wie überall im Burgenlandkreis eine große Rolle bei der Organisierung von Neonazis übernimmt, hat sich hier auch die „Aktionsgruppe Weißenfels“ als Akteur der rechten Szene etabliert. Während die NPD das übliche Image als „bürgernahe“ Partei pflegen möchte, macht die AG Weißenfels aus ihrer menschenverachtenden Ideologie keinen Hehl und ruft auf Facebook zur Störung von Veranstaltungen gegen Rechts auf. Den Worten folgen dabei scheinbar des öfteren Taten. So wurden an mehreren Abenden, während des „No Silent Backlands – Festival gegen rechte Gewalt“, alternative Jugendliche auf dem Heimweg abgefangen und brutal zusammengeschlagen. (1) Bereits Tage zuvor wurden rechte Schnmierereien auf dem Festivalgelände hinterlassen und am Tag selbst wurde morgens ein Glasbehälter mit Schwarzpulver gefunden.
Die Mitglieder der AG Weißenfels stechen in Weißenfels teilweise schon seit Jahren durch Gewaltaktionen, öffentlichen Besäufnissen und Modenschau rechter Kleidung in Erscheinung. Seit der Gründung ihrer „Aktionsgruppe“ haben sie sich jedoch von unorganisierten, gewaltbereiten „Saufnazis“ zu gewaltbereiten organisierten Neonazis gewandelt. Das heisst im Klartext: Seitdem nehmen nicht nur ihre Gewalttaten zu, sondern auch ihre Farbschmierereien in der Innenstadt, Aufkleber, Fahrten zu Rechtsrockkonzerten und Demonstrationen. Außerdem vernetzen sie sich mit ihren Demobekanntschaften, vor allem mit der „Aktionsgruppe Merseburg“ und Thüringer Nazis um die „Aktionsgruppe Weimarer Land“.
Auch in Weißenfels zeigt sich die Verbindung von gewalttätigen freien Kameradschaften und NPD. So sind sowohl der „Jugendbeauftragte und Beisitzer“ im Vorstand der NPD Weißenfels, Patrik Murmann, als auch der stellvertretende Vorsitzende, Steffen Schwabe, zugleich Mitglieder der AG Weißenfels.
Der ehemalige Vorsitzende der NPD Weißenfels Enrico Nehring wurde sogar wegen Körperverletzung verurteilt:
Er verfolgte mit einigen Kameraden, in zwei vollbesetzten Autos, einen 15-jährigen Jugendlichen, der aktiv im Bündnis gegen Rechts Weißenfels mitarbeitete. Als dieser zu sich nach Hause rannte und es nicht mehr rechtzeitig schaffte die Haustür zu öffnen packten ihn seine Peiniger und schlugen ihn unter „Scheiß Zeckenschwein“- Rufen zusammen. Als der Betroffene schreiend am Boden lag und seine Mutter sowie sein älterer Bruder herbeieilten waren die Angreifer gerade dabei ihn zu packen und Richtung Auto zu schleifen. Als Mutter und Bruder eingriffen wurde auch der Bruder geschlagen. Erst nachdem es den Angreifern zuviel Krach und Aufmerksamkeit geworden war verschwanden sie. Enrico Nehring wurde damals als einziger verurteilt. (2)

Brot und Spiele für Neonazis
Neben den üblichen organisierten Neonazis gibt es in Weißenfels ein kleines Kulturangebot für Neonazis. Da wäre zum einen die Kneipe „Feldschlösschen“ die mittlerweile geschlossen ist, in der man regelmäßig rassistische und offen neonazistische Menschen sehen konnte. Verirren sich Menschen in dieses Lokal die nicht ins neonazistische Weltbild passen, werden sie herausgeprügelt und herbeieilende Hilfe von den Securitys weggezogen. (3)
Nach Angaben des „Kronzeugen“ Thomas R., der momentan bei der Bundesanwaltschaft aussagt, soll 2002 ein Benefizkonert für den NSU in der Weißenfelser Trommelfabrik stattgefunden haben. Für die Kosten kam angeblich der Verfassungsschutz mit 3.500 Euro auf.(4)
Auch der Konzertveranstalter „Birkenhead Promotion“, der sich offiziell unpolitisch gibt, sorgt ab und an für das kulturelle Angebot für Neonazis. So fand am 18.06.2011 ein Konzert mit den Bands „Rampage“, „Glory Boys“ und „Schusterjungs“ mit 3-400 Besuchern statt. Während die ersten beiden Bands klar dem Neonazispektrum zugeordnet werden können, versuchen die „Schusterjungs“ sich ein Image als unpolitisch und „gegen jeden Extremismus“ zu geben. Spätestens mit dem Auftritt auf vorgenanntem Konzert dürfte endgültig klar sein, wie diese Band sich positioniert. Außerdem arbeitet der verurteile Nazischläger Patrick Victora als Security für den „Birkenhead Promotion“.
Zuletzt sei noch das Familienhaus der Familie K. genannt, welches sich in der Innenstadt in einem ehemaligen Bordell befindet. Dadurch hat die Familie eine ins Haus integrierte Bar, die u.a. für rechte Partys, sowie als Versammlungsraum vor Demos genutzt wird.
Neben Partys und Jobs für Neonazis gibt es in Weißenfels auch zwei Rechtsanwälte die regelmäßig Neonazis in Prozessen verteidigen: Hendrik Lippold und Thomas Jauch. Lippold verteidigt zur Zeit Steffen R., welcher im NSU-Prozess als Unterstützer angeklagt ist. Jauch war u.a. in den Prozess um die „Skinheads sächsische Schweiz“ involviert.

Das Versagen der Zivilgesellschaft

In Weißenfels interessiert das nur die wenigsten. Die Konzertveranstalter hieltes es nach dem ersten Angriff nichteinmal für nötig, die restlichen Konzertbesucher zur Vorsicht anzuhalten, sondern feierten genüßlich weiter. Kein Wunder: Schon mehrfach waren Leute mit einschlägigen Nazidevotionalien und T-Shirts sogar auf dem Festivalgelände, ohne, dass dies jemanden zu stören schien. Die „Jugendinitiative Weißenfels“, welche das Festival organisiert hat bis heute auf ihrer Website weder einen Bericht über diese Vorfälle veröffentlicht, noch die Polizei kritisiert welche von der Gefahr spätestens nach den Onlinedrohungen und Schmierereien hätte wissen können.(5) Auch das Weißenfelser Bündnis „Für Toleranz – gegen Rechtsextremismus und jede Gewalt“, welches natürlich „gegen jeden Extremismus“ ist, hat sich bis heute nicht zu dem Vorfall geäußert. (6) Die sogenannte „Zivilgesellschaft“ in Weißenfels will garnicht der kritische Stachel sein, der den Staat regelmäßig auf sein Versagen hinweist – sie ist ja auch schon personell aufs engste mit Stadtverwaltung, Staatsschutz, Polizei etc. verbunden – ,sondern ein Imagemotor, der immer dann aktiv wird, wenn es prestigeträchtige Veranstaltungen zu organisieren gilt. Der nächste Weltfriedenstag, Gedenktag, das nächste No-Silent-Backlands oder der Besuch des Refugee-Protestmarsches scheinen vielversprechender zu sein, um öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen, als die Kritik am alltäglichen Normalzustand. Es ist schon paradox, wie das Bündnis auf der einen Seite Interesse und Solidarität mit dem Flüchtlingsmarsch bekundet und gleichzeitig zu dem nahegelegenen Asylbewerberheim in Zeitz schweigt. Kein Wunder auch, dass linke Strukturen wie das ehamlige absas (alternatives Bündnis Sachsen-Anhalt Süd), die regelmäßig Solikundgebungen für die Betroffenen rechter Angriffe organisiert hatten, keine Lust mehr haben der Weißenfelser Zivilgesellschaft den kritischen Schein zu verleihen, den sie nicht verdient.

Akzeptanz gegenüber Nazis – bürgerliche „Mitte“ Hand in Hand mit rechen Schlägern
Sinnbildlich offenbaren sich diese Zustände am sogenannten „Volkstrauertag“. Jedes Jahr finden sich Bundeswehrsoldaten, Neonazis, Politiker und Ordnungskräfte auf dem Weißenfelser Friedhof ein – „Zum Gedenken der gefallen deutschen Soldaten des zweiten Weltkrieges“, wie es auf dem Gedenkstein heißt. Neben den 15-20 Neonazis die sich jedes Jahr einfinden ist wie gesagt auch die selbsternannte Weißenfelser „Zivilgesellschaft“ anwesend – Rüdiger Erben (SPD, Innenstaatssekretär a.D.), Bürgermeister, Stadträte und der Staatsschutz. Geschützt wird die Veranstaltung jedes mal, vor unliebsamen linken Kritikern der Veranstaltung, von einem größeren Aufgebot der Polizei. (7)

(1) https://linksunten.indymedia.org/de/node/64543
(2) http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046608994&openMenu=1121028317612&calledPageId=1121028317612&listid=1121250412275 sowie http://www.redok.de/content/view/1521/38/
(3) Siehe Bericht in der Chronik der mobilen Opferberatung vom 07.08.2010 Weißenfels
http://www.mobile-opferberatung.de/monitoring/chronik2010/
(4) http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1349164449301
(5) http://www.jugend-wsf.de/
(6) http://www.toleranzbuendnis-wsf.de/resolution.html
(7) http://absas.blogsport.de/2009/11/16/volkstrauertag-abschaffen/ sowie http://infothek.wordpress.com/2009/11/18/15-november-2009-weisenfels-%E2%80%9Eheldengedenken%E2%80%9C/

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http://nbzaufmischen.blogsport.de/2012/10/25/nazis-im-burgenlandkreis-teil-2-weissenfels/feed/