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Nazis outen wahllos Leute

Offenbar wurden in Weißenfels in der vergangenen Woche AnwohnerInnen über Neonazis in ihrer Nachbarschaft informiert. Daraufhin haben die Nazis von der AG-Weißenfels gestern offenbar wahllos öffentliche Facebook-Fotos von alternativen Jugendlichen genommen und auf ihrer Website unter der Überschrift „Vorsicht Neonazis“ (was auch immer sie damit sagen wollen?) veröffentlicht.“
Wir werden die Flyer zu den Neonazis aus Weißenfels dokumentieren, sobald wir weitere Informationen darüber haben.
Wir lassen uns von euch nicht einschüchtern und raten den Betroffenen zu einer Anzeige gegen die Aktionsgruppe Weißenfels. Die Anzeige könnt ihr zum Beispiel anonym über die Mobile Opferberatung laufen lassen.

Die Website der AG-Weißenfels war ursprünglich auf Patrick Murmann registriert, mittlerweile findet sich kein Impressum mehr.

Soli-Rap-Track für die Demo aufgetaucht

Die Soli-Gruppe um Horst Krawutzke legt offenbar nach: Ein Soli-Rap-Track wurde uns heute zugeschickt. An dieser Stelle nochmal DANKE für euren Support, ihr seid echt spitze!

Update: Wir haben den Track jetzt für euch auch nochmal bei Soundcloud hochgeladen. Viel Spaß.

Mobiveranstaltungen

Weißenfels ins rechte Licht rücken – Antifaschistische Demonstration
Bittere Realität
Wer sich einmal durch die Chroniken der mobilen Opferberatung oder diverse Zeitungsmeldungen über neonazistische Aktivitäten in Sachsen-Anhalt hindurchgearbeitet hat, dem werden vor allem zwei Landkreise besonders häufig begegnen: Der Saalekreis und der Burgenlandkreis. Beide liegen im beschaulichen Süden Sachsen-Anhalts. Dort, wo man sich am Stammtisch noch unpolitisch geben und trotzdem Kategorie C hören, Thor Steinar tragen, gegen „Neger“ und „Kanaken“, „Schwuchteln“ oder „Zecken“ hetzen und seine Kinder beim örtlichen NPD-Fußballtrainer abgeben kann, ohne dafür Gegenwind zu erfahren oder kräftig ausgelacht zu werden.
Aufgrund diesem gesellschaftlichen Diskurs, ist es nicht besonderst verwunderlich, dass sich auch in der letzten Provinzstadt neonazistische Strukturen entwickeln und unbehelligt agieren können. Von Spontandemonstration, über Schmiererein, bis zur Eroberung der Straße durch Gewalt, wird nichts aus gelassen. In unserer Infoveranstaltung, wollen wir euch einen Einblick über die Situation und neonazistische Strukturen im Burgenlandkreis vermitteln. Des weiteren, wird sich die Kampange „Nationalbefreite Zonen aufmischen“ vorstellen, indem sie sich, inhaltlich mit dem Begriff der „Nationalbefreiten Zone“ auseinandersetzt. Im Anschluss, soll es natürlich um die Demonstration am 03.11.2012 gehen, wobei ein aktueller Stand der Dinge und alles wissenwerte über den Tag an sich im Mittelpunkt stehen wird. Also kommt zur Infoveranstaltung in eurer Nähe.
Alle weiteren Infos Unter: nbzaufmischen.blogsport.de

*25.10.2012 Halle/Saale 19:00 Ludwigstraße 37
*25.10.2012 Weimar 19:00 Gerberstraße
*27.10.2012 Plauen Schuldenberg
*27.10.2012 Jena 19:30 ehemals besetztes Haus gegenüber vom
Thüringer Oberlandesgericht an der Felsenkellerstraße
*30.10.2012 Leipzig 19:00 Linxxnet

Solitrack aufgetaucht

Wie es aussieht haben solidarische Antifaschist_innen einen Solitrack für uns produziert:

Vielen Dank an den/die Macher_innen

Nazis im Burgenlandkreis

Burgenlandkreis – die NPD als wichtigster rechter Akteur

Im folgenden Artikel wollen wir euch mit einigen Fakten präsentieren, wie rechte Strukturen im Burgenlandkreis verankert und präsent sind. So soll für Außenstehende ein kleiner Einblick in die alltäglichen Probleme mit Neonazis gegeben werden von dem ein Großteil der Einwohner und Kommunalpolitiker nichts wissen will, um das schöne Image als Region mit „vielfältigen Erbe der alten Kulturlandschaft an Saale, Unstrut und Elster, besonders vom 1000jährigen Weinbau“ (1) nicht zu schmälern. Der Burgenlandkreis ist aber nicht nur eine Region voller „Natur- und Landschaftsschutzgebiete“ mit einer“einzigartigen Ausstattung mit Flora und Fauna“ inklusive des berühmt berüchtigten „Zeitzer Forst“, der „mit 1.800 ha das größte zusammenhängende Waldgebiet im südlichen Sachsen-Anhalt“ ist und auch „als „Tor zum Thüringer Wald“ bezeichnet“ wird.(2)
Nein, der Burgenlandkreis ist auch die Region, in welcher ein NPD-Mitglied (EX-SPD) Ortsbürgermeister ist, die Region in der ein NPD-Kreistagsabgeordneter jahrelang ungestört Fußballtrainer sein konnte und sogar 24% der Stimmen zur Bürgermeisterwahl erhielt, die Region in der die NPD mit 3 Sitzen im Kreistag sitzt und die Region, in der laut mobiler Opferberatung zwischen 2007 und 2011 durchschnittlich 13 Menschen direkt von rechten Straf- und Gewalttaten (mehr…)